Philipp Trenz
Arbeitseinsatz für Hilfsorganisation in Peru

Unterstütze mich bei meinem diesjährigen Einsatz für casayohana in Peru!

Seit 2018 setze ich mich ehrenamtlich für das Hilfsprojekt casayohana ein. In drei Einsätzen 2018, 2019 und 2020 habe ich den Planungsprozess und Bau eines Frauenhauses und eines Verwaltungsgebäudes auf dem campus casayohana in Andahuaylas, Peru begleitet. Auch von Deutschland aus unterstütze ich die Organisation im Bereich IT und Öffentlichkeitsarbeit.

Nach einem Jahr Zwangspause durch Corona möchte ich ab September mit weiteren Freiwilligen aus Deutschland erneut nach Peru reisen, um dort unter anderem ein dringend benötigtes Notstrom-System zu installieren.

Um das zu ermöglichen bitte ich um deine Unterstützung!

Was macht casayohana?

Sabine Vogel, die Meisten kennen sie als Bine, setzt sich bereits seit vielen Jahren mit casayohana in den peruanischen Anden auf etwa 3000 Meter für die Schwächsten ein. Die Region Apurimac gilt als eine der ärmsten Regionen Südamerikas, Alkoholismus und häusliche Gewalt herrscht in über zwei Drittel aller Familien! [1, 2]

Bine hat es sich mit casayohana daher zur Aufgabe gemacht Kinder und Frauen in der Region Andahuaylas zu schützen und mit medizinischer Hilfe, Aufklärung, Bildung und viel Liebe nachhaltig zu unterstützen.

Wie bin ich zu casayohana gekommen?

Da ich Bine bereits seit meiner Jugend kenne und ihre Arbeit stets verfolgt habe, fasste ich also 2018 den Entschluss ihre wiederholten Einladungen nach Peru anzunehmen und gemeinsam mit meinem Vater und Koffern voller wichtigem Equipment nach Peru zu reisen. In diesen sechs Wochen konnte ich das wunderschöne Land mit seinen krassen Gegensätzen und auch die Menschen und ihre Kultur ein wenig kennen lernen. Die extreme Armut, die persönlichen Begegnungen und die allseits erlebte herzliche Gastfreundschaft über alle Sprachbarrieren hinweg hat mich sehr bewegt.

Zudem konnten wir auch mit anpacken: Wir haben unsere IT- und Handwerker-Kenntnisse in die damals noch in Planung befindlichen Gebäude für den campus casayohana einfließen lassen, kleinere vorbereitende Bauarbeiten ausgeführt und eine Werkstatt eingerichtet. Und eine Webcam habe ich damals auch installiert. Seitdem kann man unter casayohana.org/webcam in Echtzeit einen Blick auf das Projektgelände werfen.

Seit diesem Einsatz fühle ich mich sehr mit casayohana verbunden. Während in Peru die Fundamente für das erste Haus betoniert wurden, habe ich bereits meinen zweiten Einsatz geplant. Und so kam ich 2019 und 2020 wieder, um Netzwerkkabel zu verlegen, Access Points und Sprechanlagen anzuschließen oder auch Waschmaschinen zu schleppen – was eben gerade gebraucht wird.

Und als im Februar 2020 Peru wegen Corona in einen harten Lockdown ging und wir das Haus nicht mehr verlassen durften bin ich in das peruanische Homeoffice gewechselt und habe mit Bine und den anderen Freiwilligen Essenpakete für die Projektfamilien gepackt und schließlich selbst Pflanzen umgetopft. Danach ging es mit Polizeieskorte und Rückholflieger der Bundesregierung wieder zurück nach Deutschland. Eine aufregende Zeit!

Was ist für den kommenden Einsatz ab September geplant?

Insbesondere in der Regenzeit kommt es in Andahuaylas regelmäßig zu Stromausfällen. Mache dauern nur wenige Sekunden, reichen aber aus um Computer und Server abstürzen zu lassen. Manchmal ist der Strom auch über Tage weg – Und beides gefährdet den Projektbetrieb! Denn auch in Peru geht ohne Strom und Internet schon lange nichts mehr. Hinzu kommen häufige Blitzschläge, die schon so einigem technischen Equiment den Gar ausgemacht haben.

Um diese Probleme zu lösen und den peruanischen und deutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Rücken für ihre wichtige Arbeit freizuhalen, habe ich mit weiteren Freiwilligen bereits in vielen Stunden per Fotos die Elektroverteilungen gesichtet, Bedarfsanalysen aufgestellt und mögliche Lösungen recherchiert und kalkuliert. Mittlerweile haben wir ein umfassendes Konzept, welches Überspannungsschutzvorrichtungen und ein Nostrom-System mit Photovoltaik, Stromspeicher und Notstromaggregat vorsieht.

Aktuell befinden wir uns in der Beschaffungsphase der technischen Komponenten, damit diese rechtzeitig angeliefert und von uns ab September installiert werden können.

Weshalb benötige ich deine finanzielle Unterstützung?

Während ich in Peru tatkräftig mit anpacke pausieren meine finanziellen Verpflichtungen, wie Wohnung, Versicherungen und Verträge, in Deutschland leider nicht.

Nach meinem ersten Perueinsatz in 2018 habe ich mein Masterstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam im Studiengang IT-Systems Engineering aufgenommen. Aktuell schreibe ich meine Masterarbeit, die ich bis August abschließen muss. Meinen Lebensunterhalt finanziere ich neben dem Studium durch selbstständige Arbeit als Software-Entwickler. Um meine Masterarbeit rechtzeitig und gut fertigstellen zu können kann ich aktuell nur eingeschränkt neben dem Studium arbeiten. Und da ich selbstständig bin, werde ich mir für den Arbeitseinsatz auch keinen bezahlten Urlaub nehmen können.

Daher möchte ich dich bitten mich im Gebet und, wenn es dir möglich ist, auch finanziell bei meinem Einsatz für casayohana zu unterstützen.

800
von 4500
Aktueller Stand Aktualisiert am 18.05.2022

Meine laufenden Kosten für Wohnung, Versicherungen und Verträge belaufen sich aktuell auf etwa 1.480€ pro Monat, dies bedeutet etwa 370€ für jede Woche in Peru. Hinzu kommen für die Reise etwa 1.500€ für An- und Abreisekosten via Flugzeug, Bus etc. Je nach finanzieller Lage kann und möchte ich mindestens vier und bis zu acht Wochen in Peru arbeiten. Unterkunft und Verpflegung während des Einsatzes übernimmt casayohana, sodass mir dafür keine weiteren Kosten entstehen.

Mein angestrebtes Sammelziel von 4.500€ ermöglicht mir also die vollständigen acht Wochen bei casayohana in Peru arbeiten zu können und sogar noch ein paar Gastgeschenke von meinen Unterstützer:innen mitzubringen. Damit der Einsatz stattfinden kann benötige ich mindestens 3.000€.

Wie kannst du mich unterstützen?

Das geht ganz unkompliziert über folgende Wege:

  • Von oben: Wenn du gläubig bist, bete mit für den geplanten Einsatz
  • Per PayPal: Benutze ganz bequem das unten stehende Formular
  • Per Überweisung: Gerne kannst du über das Formular auch meine Bankdaten anfragen

Wenn du Fragen hast melde dich gerne persönlich bei mir, auch das geht über das Formular.

Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich für deine Unterstützung, auch im Namen der Kinder, Frauen und Familien in Peru!

So kannst du mich unterstützen

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Mit der Funktion Geld an Freunde senden kannst du mir bequem und gebührenfrei deinen Unterstützungsbetrag zukommen lassen. Klicke auf den Button, um zu PayPal weitergeleitet zu werden.

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Und noch ein organisatorischer Hinweis: Sollte es tatsächlich passieren, dass ich mehr Geld einsammle als ich für den Einsatz benötige oder die Reise nicht stattfinden kann werde ich dir, wenn gewünscht, das Geld anteilig zurückzahlen oder anderenfalls an casayohana spenden. Auf jeden Fall werde mich mich aber zuvor mit dir in Verbindung setzen.